Telefonführung: Willy Brandts Rückkehr nach Deutschland

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 9. April 2025

Projekt der Initiative des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH) und grauwert, Büro für Inklusion & demokratiefeste Lösungen: Telefonführung „Willy Brandts Rückkehr nach Deutschland“ im Rahmen von „Bei Anruf Kultur“

Am 8. Mai 1945 endet mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands der Zweite Weltkrieg in Europa. Noch wenige Monate zuvor hatte Willy Brandt vor SPD-Mitgliedern in Stockholm über „Deutschlands außenpolitische Stellung nach dem Krieg“ gesprochen. Die Frage nach einer europäischen Nachkriegsordnung und der zukünftigen Rolle Deutschlands beschäftigt den jungen Sozialdemokraten im skandinavischen Exil immer wieder. Im Herbst 1945 kehrt er als norwegischer Staatsbürger schließlich nach Deutschland zurück. 1947 zieht er in das geteilte Berlin. Es ist der Beginn einer besonderen politischen Karriere.

Vor welchen wichtigen Lebensentscheidungen stand der damals 31-jährige Willy Brandt bei Kriegsende? Welche politischen Ideen und Vorstellungen brachte er aus seiner Zeit im Exil nach Deutschland mit? Wie vollzog sich sein Aufstieg in der wiedergegründeten SPD?

Einladung aus Anlass des 80. Jahrestags des Kriegsendes auf eine akustische Zeitreise in das Forum Willy Brand Berlin. Folgen Sie per Telefon in eine der entscheidenden Phasen im politischen Leben des späteren Bundeskanzlers und Friedensnobelpreisträgers.

Anmeldung erforderlich – über die Homepage von „Bei Anruf Kultur“ oder Tel. 040/209 404 36.